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Beispiel einer Walzölanlage mit Supafine-Filtersystem. Foto: SMS group
Beispiel einer Walzölanlage mit Supafine-Filtersystem. Foto: SMS group
03.07.2015 - Outokumpu Nirosta GmbH Krefeld

Nirosta modernisiert Walzölanlage

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Die Outokumpu Nirosta GmbH Krefeld hat der SMS group im Rahmen der Modernisierung der 20-Rollen-Kaltwalzanlage „SG 3“ am Standort Krefeld den Folgeauftrag zur Anpassung der vorhandenen Walzölanlage erteilt. Die mehr als 45 Jahre alte 20-Rollen-Kaltwalzanlage in Monoblock-Bauweise „SG 3“ von SMS group wird am Standort Krefeld für die Produktion von hochwertigen Edelstahlbändern eingesetzt. Um auch ferritische Werkstoffe mit dünnen Bandabmessungen in hochglänzender Qualität (2R blankgeglüht) darauf walzen zu können, hatte Outokumpu Nirosta im September 2014 die SMS group mit der Modernisierung der notwendigen Gerüsteinrichtungen beauftragt.

Quelle: SMS group, Düsseldorf
03.07.2015 - BMWi: Kompetenzzentren für "Mittelstand 4.0"

Unterstützung für KMU bei der Digitalisierung

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Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat den Startschuss für die neue Förderinitiative "Mittelstand 4.0 - Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse" gegeben. Ziel ist es, im gesamten Bundesgebiet bis zu fünf Kompetenzzentren einzurichten und mit insgesamt bis zu 28 Mio. € in den kommenden drei Jahren zu fördern, die Mittelstand und Handwerk bei der Digitalisierung und der Anwendung von Industrie 4.0 unterstützen. Ihre Aufgabe besteht darin, kleine und mittlere Unternehmen zu informieren und beraten, für Digitalisierung zu sensibilisieren und sie bei Fragen der Qualifikation sowie durch konkrete Anschauungs- und Erprobungsmöglichkeiten zu unterstützen. Der Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Matthias Machnig: "Mittelständische Betriebe und das Handwerk stehen in unserer zunehmend vernetzten und digitalen Welt vor enormen Herausforderungen. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen sie den Weg der digitalen Transformation gehen und die Chancen von 'Industrie 4.0' erkennen und nutzen. Anders als große Unternehmen verfügen sie dabei oft nicht über die notwendigen Kenntnisse und Ressourcen. Mit den neuen Kompetenzzentren stellen wir unserem Mittelstand und dem Handwerk einen wichtigen Berater und Begleiter auf diesem Weg an die Seite. Die Förderinitiative ist Teil des auf dem letzten IT-Gipfel angekündigten Maßnahmenpakets 'Innovative Digitalisierung der Deutschen Wirtschaft' und trägt damit zur Umsetzung der Digitalen Agenda der Bundesregierung bei."

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), Berlin
03.07.2015 - Kemper

Internetportal arbeitsschutz-schweissen.de

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Sensibilisierung für einen nachhaltigen Arbeitsschutz bei Metallverarbeitern: Die Kemper GmbH, Hersteller von Absaug- und Filteranlagen für die metallverarbeitende Industrie mit Sitz im westfälischen Vreden, startet online unter arbeitsschutz-schweissen.de eine neue Informationsplattform. Viele Betriebe hätten einen hohen Nachholbedarf beim effektiven Schutz ihrer Mitarbeiter, sagt Björn Kemper, Geschäftsführer der Kemper GmbH. Verschärfte Rahmenbedingungen zwängen Unternehmen zudem, ein großes Augenmerk auf den Arbeitsschutz zu legen. Kemper wolle daher für ein Bewusstsein unter Schweißern und den Arbeitgebern für einen nachhaltigen Arbeitsschutz sorgen. Themen rund um die Gefahren beim Schweißen und die Möglichkeiten, diese zu vermeiden, stünden dabei im Fokus. Das Portal gibt einen Überblick über die aktuelle Gesetzgebung, zu Studien sowie zur effektiven Absaug- und Filtertechnik – auch aus praktischer Unternehmenssicht. Die neue Seite gibt es auch in englischer Sprache unter safe-welding.com.

Weitere Informationen unter: www.arbeitsschutz-schweissen.de

Quelle: Kemper GmbH, Vreden
02.07.2015

EU supports testing of groundbreaking iron production technology

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The European Union has agreed to contribute 7.4 million euros towards testing a groundbreaking new iron production process being developed at Tata Steel’s IJmuiden steelworks in the Netherlands. The 6-month test campaign of the HIsarna pilot plant in 2016 will establish whether the new technology can produce molten iron in a stable way over a sustained period of time. The EU’s support represents nearly a third of the 25-million euro test costs next year. If the technology is viable and can be scaled up successfully, it would enable further resource efficiency improvements in steelmaking – using the world’s limited resources in a more sustainable way while minimising impacts on the environment. Steel companies would be able to use a wider range of raw materials, including recycling materials, and the technology would lead to 20 % lower CO2 emissions. If successful, the HIsarna technology could deliver greater environmental and economic sustainability 10 to 15 years from now.

Quelle: Tata Steel, IJmuiden, The Netherlands
02.07.2015 - Exponat der Woche

Salzgitter AG zeigt Filigranes aus Stahl

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Vergängliches trifft auf Beständigkeit, Zartheit auf Stabilität: Auf den ersten Blick haben eine Sonnenblume und Stahl nichts gemeinsam. Diese Vermutung widerlegt die Salzgitter AG jedoch auf der IdeenExpo 2015. Sie zeigt, dass aus dem metallischen Werkstoff nicht nur Stahlträger, Rohre oder Automobilkarosserien hergestellt werden, sondern auch filigrane Formen darstellbar sind. Ohne das Mitmach-Exponat einer Blume aus Metall wäre eine IdeenExpo auch gar nicht vorstellbar – denn seit der ersten IdeenExpo 2007 hat sie sich zum Publikumsliebling entwickelt.

Zwischen dem 4. und 12. Juli sind die Besucher der IdeenExpo am Stand der Salzgitter AG dazu eingeladen, sich selbst von der Vielfältigkeit des metallischen Werkstoffs zu überzeugen. Und mehr noch: Sie können sich dort für einen Workshop anmelden, um ihre eigene Sonnenblume herzustellen. Für diese Aufgabe sind nicht nur Geduld und Kraft gefragt, sondern auch eine große Portion Geschick im Umgang mit verschiedenen Werkzeugen. Die Besucher sägen zuerst den Stahl in Form und klopfen ihn zu dünnen Scheiben. Danach stanzen sie die zarten Blütenblätter mit einer Form aus, die zum Schluss an einen zuvor gefertigten Metallstiel angebracht werden. Das Ergebnis: eine Sonnenblume, deren Blüte niemals vergeht.

Quelle: IdeenExpo GmbH, Hannover
Fraunhofer stellt in seinen Fermentationsanlagen mit Synthesegas aus Stahlwerken Alkohol und Aceton her. Daraus lassen sich Kraftstoffe und Spezialchemikalien gewinnen. Foto: Fraunhofer IME
Fraunhofer stellt in seinen Fermentationsanlagen mit Synthesegas aus Stahlwerken Alkohol und Aceton her. Daraus lassen sich Kraftstoffe und Spezialchemikalien gewinnen. Foto: Fraunhofer IME
02.07.2015 - Fraunhofer-Gesellschaft

Kraftstoff und Chemikalien aus Stahlwerksabgasen

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Kohlenmonoxidreiche Abgase aus Stahlwerken werden nur zu einem kleinen Teil als Strom oder Wärme zurückgewonnen. Fraunhofer-Forscher haben einen neuen Verwertungsweg für diese stofflich ungenutzte Kohlenstoffquelle aufgetan: Sie konnten im Labormaßstab aus den Abgasen Kraftstoffe und Spezialchemikalien herstellen.

Quelle: Fraunhofer-Gesellschaft, München
Andritz liefert Schlüsselkomponenten für eine neue Kesselanlage im Ersatzbrennstoffkraftwerk Pohang, Südkorea. Foto: Andritz
Andritz liefert Schlüsselkomponenten für eine neue Kesselanlage im Ersatzbrennstoffkraftwerk Pohang, Südkorea. Foto: Andritz
02.07.2015 - Andritz

Neue Kesselanlage für Ersatzbrennstoffkraftwerk Pohang

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Der internationale Technologiekonzern Andritz erhielt von Posco E&C den Auftrag zur Lieferung von Schlüsselkomponenten für einen mit Ersatzbrennstoff befeuerten, stationären Wirbelschichtkessel mit einer Leistung von 50 MW im neuen Ersatzbrennstoffkraftwerk in Pohang, Südkorea. Die Inbetriebnahme ist für das Frühjahr 2018 geplant. Der Lieferumfang umfasst auch das Basis-Engineering sowie die Überwachung der Montage- und Inbetriebnahmearbeiten. Die Anlage wird jährlich 100000 t vorbehandelten Abfall verbrennen und Strom für 20000 Haushalte in Südkorea erzeugen. Damit können pro Jahr 85000 t an CO2-Emissionen eingespart werden.

Quelle: Andritz AG, Graz, Österreich
02.07.2015 - IT-Gipfel-Plattform

"Innovative Digitalisierung der Wirtschaft" offiziell gestartet

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Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, hat heute gemeinsam mit dem Bitkom-Präsidenten Prof. Dieter Kempf die Plattform "Innovative Digitalisierung der Wirtschaft" gestartet. Sie ist Teil des IT-Gipfelprozesses, unter dessen Dach insgesamt neun Plattformen und zwei Foren an konkreten Projekten zur Umsetzung der Digitalen Agenda arbeiten. Auf der ersten Plattformsitzung tauschten sich die Mitglieder darüber aus, wie sich Deutschland als digital souveräner Standort in der globalen Datenökonomie positionieren sollte.

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Berlin
01.07.2015 - Roughing shear revamping project

AIC gets final acceptance certificate in Siderperu, Gerdau group

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AIC has successfully accomplished the roughing shear revamping project in Siderperu, Tren 2, located in Nuevo Chimbote, Ancash/Peru and received the final acceptance certificate. The job consisted in replacing the complete automation and power control of the start/stop roughing shear installing a Siemens Simotion technology after a previous successful project regarding the cooling bed entry shears commissioned on last October, as to confirm the good job done at that time. The roughing shear has been brought from an AC motor and drive configuration to a DC configuration using SIEMENS Sinamics DCM drive to reuse a dc motor existing in plant and to improve cuts precisions. The collaboration started last year between Siderperu and AIC has been so strengthened with this job.

AIC is a global system integrator providing advanced and tailored automation solutions for the steel industry, with the aim to continuously improve both efficiency, competitiveness and safety of the production processes. With more than 800 applications worldwide and 40 years of history, AIC can boost an unique experience in both greenfield and revamping projects in long products rolling mills and continuous casting machines.

Quelle: AIC, Odolo, Italy
Noch lassen sich die kleinen Uhus auf den Arm nehmen. Sie werden aber schon in Kürze das Deponiegelände von ThyssenKrupp Steel Europe verlassen. Fotos: TK Steel Europe
Noch lassen sich die kleinen Uhus auf den Arm nehmen. Sie werden aber schon in Kürze das Deponiegelände von ThyssenKrupp Steel Europe verlassen. Fotos: TK Steel Europe
01.07.2015 - ThyssenKrupp Steel Europe: Naturschutz für seltene Vogelart

Uhupaar zieht auf Deponiegelände drei Junge groß

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Klein, aber uhu! Ein rundliches, beige-graues Wollknäuel mit gelben Augen, aus dem ein spitzer Schnabel und scharfe Krallen herausschauen: So sieht der Nachwuchs bei Familie Bubo-bubo aus, der lateinische Name des Uhus. Auch wenn die Kleinen erst ein paar Wochen alt sind, wiegen sie schon über ein Kilogramm und sind etwa 25 cm groß. Drei Junge der unter Naturschutz stehenden Vogelart sind im Mai geschlüpft und werden von der Mutter aufgezogen. Der Anblick einer Uhufamilie hat nach wie vor Seltenheitswert, da der natürliche Lebensraum des Nachtjägers immer begrenzter wird. Nach Schätzungen gibt es derzeit nur rund 2000 Brutpaare in Deutschland.

Zur Ansiedlung und zum Erhalt dieser größten europäischen Eule hat ThyssenKrupp Steel Europe auf dem Gelände der Deponie Wehofen-Nord in Dinslaken eigens einen Nistkasten in 15 m Höhe aufgestellt. Eine geschützte Umgebung und ein idealer Platz, um Junge auszubrüten und großzuziehen, befand ein Uhupaar, machte sich hier im Frühjahr heimisch und sorgte für Nachkommen. Für die drei geschlüpften Männchen stand jetzt ein wichtiger Termin an: Sie wurden von einem Uhufachmann aus den Niederlanden beringt. Nun sind die jungen Uhus flügge und verlassen ihr Nest.

Quelle: ThyssenKrupp Steel Europe, Duisburg